Endodontie / Wurzelbehandlung

Gerne beraten wir Sie 

Über Ihre persönlichen Möglichkeiten einer Wurzelkanalbehandlung.


 

Dr. Ulrike Berger

Tätigkeitsschwerpunkt: Endodontologie

Zertifiziert durch die Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK

Endodontie

Die wichtigste Behandlung in diesem Bereich ist die Wurzelkanalbehandlung.

Sie ist eine aufwändige, aber erfolgreiche Methode, um Zähne zu erhalten, deren Zahnmark (der „Nerv“) entzündet ist. Die Ursache für eine solche Entzündung kann eine tief reichende Karies sein. Dabei dringen Bakterien in das Innere des Zahnes ein. Früher gab es meist keine Möglichkeit, den betroffenen Zahn zu erhalten. Da sein Wurzelkanalsystem oft sehr grazil und mit vielen Krümmungen versehen ist, gab es keine Behandlungsmöglichkeit und der Zahn musste oft entfernt werden. Heute gibt es Möglichkeiten, diese komplexen Kanalsysteme zu behandeln und damit Ihren Zahn auf Dauer zu „retten“.

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Ihre natürlichen Zähne sind die Beste Lösung für Ihr Gebiss

Weil wir der Meinung sind, dass Ihre natürlichen Zähne prinzipiell die beste Lösung für Ihr Gebiss sind, gilt für uns der Grundsatz: Jeder Zahn, der erhaltungswürdig ist, sollte nach Möglichkeit erhalten werden. In der Endodontie, der Lehre vom „Inneren“ des Zahnes, geht es um den Erhalt von Zähnen, deren Zahnmark entzündet ist und die deshalb gefährdet sind.

DIAGNOSE & BEHANDLUNG

Die Hauptaufgabe besteht bei der Wurzelkanalbehandlung darin, Bakterien und entzündetes Gewebe möglichst restlos aus den feinen Wurzelkanälen zu entfernen. Je besser dies gelingt, umso erfolgreicher ist die gesamte Behandlung.

Dazu wenden wir eine besondere sorfältige Vorgehensweise an. Dabei arbeiten wir mit modernsten Techniken und Geräten- u.a. mit dem Operationsmikroskop, wodurch wir fast alle Zähne auf Dauer erhalten können.

 

 

Ablauf der Wurzelkanalbehandlung

1. Abdeckung mit Kofferdam

Zunächst wird der Zahn mit einem Gummituch („Kofferdam“) zum Mundraum hin isoliert. Damit wird zum einen verhindert, dass Bakterien aus dem Speichel in den Zahn gelangen können, zum anderen wird sicher verhindert, dass Spülflüssigkeiten in den Rachen gelangen

2. Zugang zum Kanalsystem

ist dabei das OP-Mikroskop

3. Aufbereitung

Im weiteren Verlauf werden die Kanäle mit feinen Instrumenten und desinfizierenden Spülungen gereinigt. Wichtig ist vor allem, dies auf voller Länge zu tun. Dafür ist eine elektronische Längenmessung erforderlich. Dank dieser kann in der Regel auf eine zusätzliche Röntgenaufnahme verzichtet werden. Manchmal sind mehrere Sitzungen für medikamentöse Zwischeneinlagen notwendig, um den Zahn von Bakterien zu befreien.

4. Füllung

Nachdem die Kanäle gründlich gereinigt wurden, wird das Kanalsystem mit Guttapercha, einem biokompatiblen Naturmaterial, gefüllt. Dadurch wird verhindert, dass Bakterien das Kanalsystem wieder besiedeln und infizieren können. Der Zugang über die Zahnkrone wird mit einem Füllungsmaterial dicht verschlossen.